Roggenbrot {Roggenmehl / Semmelbrösel / Sauerteig / Brotgewürz)

 

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Ich freue mich riesig euch endlich mein zweites Brot vorzustellen. Inspiriert ist es von den “Wild Backers” und gebacken in einer Cloche von Emile Henry. Allerdings könnt ihr das Brot auch ohne Cloche backen, ein Gärkörbchen wäre jedoch hilfreich. Das Foto ist inspiriert von einer Instagram-Challenge #GetMinimal, nur Food wird photographiert, keine Props oder andere Non-Food Deko. Wie gefallen dir diese Bilder? Ich freue mich auf deine Nachricht. 

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Zutaten für den Vorteig

Zutaten für das Quellstück

  • 45g Paniermehl
  • 45g gemischte Flocken
  • 200g Wasser

Zutaten für den Hauptteig

  • 300g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 150g Weizenmehl (Typ 550)
  • 25g frische Hefe
  • 10g Gerstenmalz
  • 15g Salz
  • 5g Brotgewürz
  • 150-180g handwarmes Wasser

Zubereitung

Das Roggenmehl mit dem Anstellgut und dem Wasser in einem sauberen Gefäß vermengen und bei Zimmertemperatur für ca. 12 - 16 Stunden ruhen lassen. Für das Quellstück das Paniermehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, mit den gemischten Flocken und dem Wasser gründlich verrühren und ebenfalls ca. 12 Stunden ruhen lassen.

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Für den Hauptteig alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Das Wasser kommt zum Schluss und sollte nicht sofort vollständig, sondern nach und nach zu den übrigen Zutaten gegeben werden. Bei 150g Wasser würde ich die Küchenmaschine in Gang setzen und den Teig beobachten. Verschiedene Mehle nehmen Wasser Unterschiede auf, so dass die Menge variieren kann. Der Teig sollte fest sein, so dass man den Eindruck hat es würde Wasser fehlen, das gibt sich aber normalerweise je länger man rührt. Insgesamt wird der Teig für ca. 8 Minuten bei geringer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine geknetet.

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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 3 Stunden ruhen lassen. Anschließend wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund gearbeitet. Dabei den Teig rund herum zur Mitte einschlagen, so dass auf einer Seite eine straffe Kugel entsteht. Mit der gefalteten Seite nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen und für eine weitere Stunde gehen lassen. Wenn die Zeit abgelaufen ist den Ofen auf 260°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Den Teig auf den Boden einer Cloche stürzen und abgedeckt stehen lassen bis der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das Brot in den heißen Ofen schieben und für 10 Minuten backen. Nach 10 Minuten die Temperatuf auf 220°C Ober-Unter-Hitze reduzieren und 40 Minuten weiterbacken. Die Hitze nochmal auf 200°C Ober-Unter-Hitze reduzieren und das Brot in der Cloche in weiteren 20 Minuten fertig backen. Unbedingt eine Klopfprobe machen und das Brot, falls nötig ohne Cloche auf dem Gitter fertig backen.

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Ohne Cloche zwei Backbleche im Ofen heiß werden lassen. Auf das obere Blech Packpapier legen und das Brot darauf setzen. Den Ofen kurz zu machen. Ca. 100ml Wasser auf das Blech geben, damit sich Wasserdampf bildet. Die Ofentür rasch schließen, damit der Dampf nicht sofort wieder entweiche kann. 

Das Brot muss hohl klingen wenn man darauf klopft. Auf einem Kuchengitter sollte es vollständig erkalten, aber auch lauwarm nur mit Butter und Salz schmeckt das frische Brot ganz hervorragend. Belegt es nach Herzenslust und lasst es euch schmecken. Ich wünsche dir viel Freude mit dem Rezept und eine gute (Brot-)Zeit. 

Deine Tine

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Dutch-Baby {Blaubeere / Banane / Açai / Dinkel}

 

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Das Rezept für dieses gesunde Dutch-Baby ist inspiriert von der lieben Mara von @lifeisfullofgoodies. Wir lieben Pfannkuchen, egal ob klassisch als Apfelpfannkuchen, dünne Crêpes oder eben diese Variante aus dem Ofen. Besonders zum Frühstück ist das Dutch-Baby perfekt. Der Teig ist rasch zubereitet, während er ruhen darf decke ich den Tisch und heize Pfanne und Backofen vor. 

Den Teig in die Pfanne geben und den Rest übernimmt der Backofen. Genug Zeit nochmal ins Bad zu huschen oder andere Dinge im Haushalt zu erledigen. Und dann sitzen alle glücklich und zufrieden am Frühstückstisch - so kann der Tag kommen! 

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Zutaten für das Dutch-Baby

  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 120ml Pflanzenmilch
  • 2 El Argavendicksaft
  • 1 Prise Salz
  • 80g Dinkelmehl
  • 2 Tl Beerenpulver
  • 30g Kokosöl

Zutaten für die Dekoration

  • 1-2 Mini Bananen
  • 1 kleine Schale Blaubeeren
  • 1-2 El Ahornsirup

Zubereitung  

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eier, Dicksaft und Vanilleextrakt schaumig aufschlagen. Die Pflanzenmilch und das Salz unterrühren und das Mehl unterrühren und den Teig einen Moment ruhen lassen. Das Kokosöl in eine Pfanne geben und im vorgeheizten Ofen schmelzen lassen. ¾ vom Teig in die Pfanne füllen und 2 Tl von dem Beerenpulver unter den verbleibenden Teig rühren. Den pinken Teig auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel leicht marmorieren. 2/3 der Blaubeeren in den Teig sinken lassen und den Pfannkuchen für 20 – 25 Minuten im Ofen backen. Das Dutch-Baby mit Puderzucker und den übrigen Blaubeeren und Bananen dekorieren und frisch servieren.

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Die Menge reicht für drei Portionen und steht bei uns gerade besonders hoch im Kurs. Habt einen guten Start in den Tag und lasst es euch schmecken.

Eure Tine

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Karottenhupf {Karotte / Vanille / Pekannuss / Frosting}


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Wenn du Karotten hast, dann mach einen Kuchen daraus. Warum Karotten immer nur kochen oder entsaften...im Kuchen macht sich das leicht süßliche Gemüse absolut perfekt. Der Gugelhupf ist wunderbar locker und zugleich saftig, leicht nussig und dank des säuerlichen Frischkäsetoppings erfrischend und ist insgesamt nicht zu süß. Nicht nur zu Ostern, diesen Gugelhupf könnte ich täglich essen und gerne auch mal zum Frühstück. Karamellisierte Pekannüsse und Karottenrasepel sind das Tüpfelchen auf dem i und machen ihn optisch zu einem Hingucker auf jeder Kaffeetafel. 

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Zutaten für den Karottenhupf

  • 180g Zucker
  • 4 Eier
  • 180g Pflanzenöl
  • 40g Joghurt
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1Tl Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 250g fein geriebene Karotten
  • 150g Pekannüsse (geröstet und grob gehackt)

Zutaten für das Frostig  

  • 300g Frischkäse
  • 2 El Ahornsirup

Zutaten für die Dekoration

  • 50g Pekannüsse
  • 1/2 Karotte
  • 4 El Zucker

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Beide Varianten sind prima, allerdings erlaubt es die Küchenmaschine schon die nächsten Schritte vorzubereiten. Den Joghurt mit dem Öl vermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und ebenfalls bereit stellen. Sobald die Eiercreme weißlich und sehr luftig ist, das Fett hinzugeben und solange weitermixen bis die Masse homogen ist. Die Mehlmischung auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Wenn kein Mehl mehr zu sehen ist, dann die Karotten und Nüsse ebenfalls vorsichtig unterheben und den Teig in die kalt ausgespülte Silikonform geben. Alternativ kann man den Kuchen auch in einer gefetteten und bemehlten Gugelhupfform backen.

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Den Kuchen für ca. 40-45 im vorgeheizten Ofen backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe, diesmal dürfen ruhig ein paar Krümel am Stäbchen haften, den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Erst einen Moment in der Form ruhen lassen, dann den Hupf stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Während der Hupf im Ofen ist, die Pekannüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten. Die Hälfte des Zuckers hinzu geben und alles solange erhitzen, bis die Nüsse vollständig mit Karamell umzogen sind. Wichtig ist, die ganze Zeit zu rühren! Auf einem Backpapier einzeln auslegen und abkühlen lassen. Die Karotte fein raspeln und ausdrücken. Die Raspel in der gleichen Pfanne wie die Nüsse mit dem restlichen Zucker karamellisieren und in kleinen Häufchen auf einem Backpapier erkalten lassen.

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Frischkäse mit dem Ahornsirup glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Den Hupf einmal waagerecht durchschneiden und mit 3/4 der Creme füllen. Den oberen Teil auf die Creme setzen, so dass das Muster der Form wieder passt. Mit der restlichen Creme kleine Tupfen auf den Kuchen spritzen und mit den Nüssen und Karotten verzieren.

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Der Gugelhupf hält prima, wenn er luftdicht verpackt ist und im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort gelagert wird. Er schmeckt allerdings am Besten, wenn er gerade frisch zubereitet ist. Lasst ihn euch schmecken und habt ein köstliches Kaffeestündchen oder Frühstück ;-)

Eure Tine

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Açai-Hupf {Açai / Blaubeere / Buttermilch / Vanille}

 

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Pink und Violett sind meine Farben, schließlich ist auch das Logo meines Blogs Pink. Kein Wunder also, dass ich ein großer Fan von Roter Beete und Açaipulver bin. Zusammen mit frischen Blaubeeren wandert diesmal Açaipulver in diese saftigen kleinen Gugelhupfe. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern zaubern allen Anwesenden beim Kaffeestündchen ein glückliches Lächeln ins Gesicht. Die Glasur aus Puderzucker und Açaipulver ist das Tüpfelchen auf dem i. Wer backt sie mit mir? 

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Zutaten für den Teig

  • 3 Eier
  • 140g
  • 1 Tl Vanillemark
  • 80ml Buttermilch
  • 180g Butter + etwas für die Form
  • 200g Mehl + etwas für die Form
  • 1 Tl Backpulver
  • 125g Blaubeeren
  • 2 Tl Açaipulver 

Zutaten für die Glasur

  • 3 El Puderzucker
  • 1 Tl Açaipulver 

Zubereitung

Das Rezept ergibt 6 kleine Gugelhupfe (ich habe diese Form verwendet) und einen kleinen Muffin. Alternativ kann man sie auch in kleinen Muffinformen backen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Backform gründlich fetten und bemehlen. Dazu habe ich die From mit Hilfe eines Pinsels mit etwas geschmolzener Butter ausgestrichen und anschließend mit Mehl bestäubt.

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Eier und Zucker in der Küchenmaschine luftig aufschlagen. Die Butter schmelzen und mit 2/3 der Buttermilch verrühren. Beides langsam zur Eiermasse geben und sorgfältig untermischen. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unter die Creme heben. Den Teig in zwei Portionen (3/4 und 1/4) teilen. Unter die kleinere Portion die restliche Buttermilch und das Açaipulver mischen. Die Teige gleichmäßig auf die Formen verteilen, Blaubeeren darauf verteilen und ggf. mit einer Gabel marmorieren.

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Die Gugelhupfe für ca. 15 - 20 Minuten backen und nach einer kurzen Ruhezeit aus der Form holen. Puderzucker mit Wasser und einen Teil davon mit Açaipulver zu einem zähen Guss verrühren und die noch warmen Hupfe damit überziehen bzw. verzieren. Die Hupfe auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und möglichst frisch genießen. 

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Für’s Picknick, den Ausflug, zum Kaffeestündchen oder auch mal zum Frühstück, mit diesen Gugeln liegt ihr immer goldrichtig! Habt einen köstlichen Sommeranfang und eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Quarkwaffel {Quark / Vanille / Beerenpulver / Ei}

 

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Nachdem ich mir vor Jahren ein Waffeleisen für belgische Waffeln gekauft habe, gibt es regelmäßig frische Waffeln. Wobei...wenn man die Kinder fragen würde, dann lautet die Antwort: viel zu selten! Es ist auf jeden Fall höchste Zeit mal wieder ein Waffelrezept mit euch zu teilen und dieses hier ist besonders lecker, weil super fluffig und nicht zu süß.  

Einen Teil vom Teig habe ich mit Beerenpulver leicht violett gefärbt und diesen dann unter den weißen Teig gezogen, so dass die Waffeln marmoriert sind. Mit Punschkirschen (ohne Alkohol) schmecken die Waffeln besonders gut. 

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Zutaten für die Waffeln (ergibt 8 kleine Waffeln)

  • 80g Erdnuss- oder Kokosöl
  • 80g Zucker (ich habe Argavendicksaft verwendet)
  • 1 Tl Vanillearoma
  • 3 Bio-Eier
  • 250g Margerquark
  • 230g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 80ml Mineralwasser
  • 2 Tl Beeren- oder Superfruit-Pulver in pink oder rot

Zutaten für die Punschkirschen

  • 1 Glas Süßkirschen oder 400g frische oder TK Kirschen
  • 250ml Kirschsaft  
  • 1 gehäufter Tl Speisestärke
  • 1-2 El Argavendicksaft
  • 1-2 Beutel Glühweingewürz oder 2 Tl

Zubereitung

Für die Punschkirschen die Früchte abtropfen lassen und den Saft auffangen. Den Saft mit dem Argavendicksaft und dem Glühweingewürz (als Teebeutel fertig gekauft oder in einen Teebeutel gefüllt) aufkochen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Das Gewürz entfernen und die Kirschen hinzufügen. Den Saft nochmals aufkochen und mit der in 50ml kaltem Wasser angerührten Speisestärke andicken. Die Punschkirschen in eine Schüssel füllen und später mit den Waffeln servieren.  

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Aus den Zutaten vom Fett bis zum Wasser einen homogenen Waffelteig herstellen. Dazu die Eier mit dem Zucker mit einem Schneebesen oder einem Handmixer schaumig rühren. Fett, Quark und Vanillearoma hinzugeben und alls glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unter den Teig rühren. Zum Schluss das Mineralwasser hinzu geben und nur ganz kurz rühren, damit möglichst viel Kohlensäure im Teig erhalten bleibt.  

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1/4 der Teigmenge in eine separate Schüssel geben und das Beerenpulver untermischen. Den violetten Teig zum übrigen Teig geben und nur vorsichtig unterziehen, so dass eine Marmorierung entsteht. Das Waffeleisen nach Packungsanweisung vorheizen und jeweils eine Kelle vom Teig auf die untere Seite vom Eisen geben. Die Waffeln in ca. 3 Minuten fertig backen und möglichst frisch mit etwas Puderzucker und den Punschkirschen servieren. 

Wie esst ihr eure Waffeln am Liebsten? Schreibt mir gerne, ich freue mich über eure Nachrichten.  

Lasst sie euch schmecken und habt eine köstliche (Waffel-)Zeit!  

Eure Tine  

 

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Streuseltörtchen {Pflaume / Pistazie / Vanille / Sahne}

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Der erste Geburtstag im Jahr liegt bei uns direkt Anfang Januar. In den letzten Jahren waren wir zu diesem Zeitpunkt meist im Urlaub, aber dieses Mal gibt es endlich Gelegenheit für eine richtige Geburtstagstorte und so ist das Streuseltörtchen entstanden. Inspiriert ist das Törtchen von einer traditionellen friesischen Weihnachtstorte, allerdings habe ich das Originalrezept neu interpretiert. Statt drei gibt es vier kleiner Böden und die Streusel sind mit Pistazien verfeinert. Klassisch ist das Törtchen weiterhin mit Zwetschgenmus und Sahne gefüllt, eine großartige Kombination.

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In der Regel schmecken Kuchen frisch ganz besonders gut. In diesem Fall aber ist das Törtchen am Besten, wenn es mindestens zwei Tage im Kühlschrank durchziehen konnte. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass es sich dann wesentlich besser schneiden lässt. Das Törtchen, vor allem mit vielen knusprig süßen Streuseln gehört zu unseren absoluten Favoriten; nicht ohne Grund wurde es zum diesjährigen Geburtstagstörtchen auserkoren! Seid ihr auch Streuselfans? 

Zutaten für die Böden

  • 180g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g Creme fraich
  • 130g Butter

Zutaten für die Streusel

  • 120g Mehl
  • 60g geröstete und gemahlene Pistazien
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Etwas Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100g kalte Butter

Zutaten für die Füllung  

  • 350g Pflaumenmus (selbst gemacht oder gekauft)
  • 400g Schlagsahne
  • 4 Tl SanApart
  • 2 El Puderzucker

Zubereitung

Alle Zutaten für die Böden rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben, und rasch mit den Fingern die Butter mit den anderen Zutaten verkneten und so zu Streuseln verarbeiten.

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Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jeweils rund ausrollen. Mit Hilfe einer Kuchenform oder eines Tellers runde Böden mit einem Durchmesser von ca. 15cm ausschneiden und auf zwei Backbleche legen. Die Teigreste ebenfalls dünn ausrollen und auf die Bleche legen. Die Streusel großzügig auf den Böden verteilen und für ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Streusel und die Böden sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen kommen. Auf Kuchengittern vollständig auskühlen lassen.

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Den schönsten Boden aussuchen und zur Seite legen. Wenn ihr ein elektrisches Messer habt, dann könnt ihr den obersten Boden ganz lassen, anderenfalls empfiehlt es sich, einen Boden mit einem Sägemesser in Stücke zu schneiden und ihn erst anschließend auf die Torte legen. Einen Boden auf eine Tortenpappe legen und zwei bis drei Esslöffel Pflaumenmus darauf verteilen. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Eine großzügige Schicht Sahne auf den ersten Boden spritzen und den zweiten Boden auflegen. Diesen ebenso mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den dritten Boden auflegen. Auch diesen Boden mit Pflaumenmus und Sahne füllen und den letzten Boden auflegen. Mit Puderzucker bestäuben und im Idealfall zwei Tage ziehen lassen.

Lasst sie euch schmecken, diese kleine Streuselschönheit. Zwar ist der Anschnitt nicht so easy, aber geschmacklich ist es die Mühe wert.

Habt eine köstliche (Streusel-)Zeit!

Eure Tine

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